02/02/2008

Hier ist nun die überarbeitete link-Liste zu finden, die auch die entsprechende Bibliografie meines Projektes enthält. Zum Schmökern und Vertiefen. Viel Spaß!

02/02/2008

23/01/2008

10/01/2008

Noch eine flinke Meldung vor der Abgabe. Morgen gehts zum Digitaldrucker (Zeit und Geld waren ausschlaggebend, trotz des sehr entgegenkommenden Angebots eines hiesigen Offsetdruckers). Dann noch der kleine Verweis auf Schneidersöhne; auch ein sehr freundlicher Kontakt (insbes. für Studenten, das wars aber jetzt mit der Werbung!) Was jetzt noch folgt: Tonaufnahmen, Schreibtisch, Schreibtisch, Schreibtisch, Baumarkt und Grippostad.

Wünsche allen anderen Diplomanden für die letzten Wochen und Tage Frische, Kraft und Ausdauer!

03/01/2008

Um Euch auf dem Laufenden zu halten, hier in einer Zusammenfassung, was inhaltlich und formal in den letzten Wochen passiert ist.

02/01/2008

Über die detailtypografischen Qualitäten brauche ich bei den folgenden Fonts wohl keine großen Worte mehr verlieren. Bei der Wahl der Typografie orientierte ich mich an der Neutralitätsthese, die oft bei der Pro-Argumentation von Lügen angeführt wird: Die Sprache wird hierbei als neutrales System und technischer Träger der Inhalte angesehen. Die Lüge gilt dabei als moralisch neutrale Handlung, die erst im Hinblick auf ihre Absicht bewertet werden darf.

Somit fiel mein Blick auf die Familie der Groteskschriften, genauer: Univers, Akzidenz Grotesk und Helvetica (Neue). Ich entschied mich hierbei für die Helvetica. Unter anderem aus dem Grund heraus, dass sie, wie die Lüge, von unzähligen Menschen genutzt wird: die Helvetica ist uns vertraut; wir (nun gut, wohl eher typografische Laien) benutzen sie ohne weiter darüber nachzudenken, nahezu unbewusst. Wohl keine andere Schrift erscheint uns allen so alltäglich wie die Helvetica und wie oft wird sie verwechselt oder gar nicht erkannt?

31/12/2007

In den letzten Wochen sprach ich einige Punkte an, die ein guter Lügner auf sich vereinen muss. Gleichsam elementar wie das Vermögen, sich in den Gesprächspartner, den Belogenen, hineinversetzen zu können, ist das schauspielerische Können. Das Theater Ensemble Würzburg via Herrn Bertheau ermöglichte es mir, während der Vorstellung von “Casablanca“, für meine Diplomarbeit Aufnahmen machen zu können. Herzlichen Dank hierfür und riesen Lob an Andreas Büttner, der 9(!) verschiedene Rollen in diesem Stück virtuos zum Besten gab.

16/12/2007

Ich bin an Euren Lieblingslügen interessiert! Ein paar Kritierien hierzu: die jeweilige Lüge bitte vollständig ausformulieren. Klasse wäre, wenn Ihr eine Lüge nennt, die Gutes bezwecken sollte (im Dienste der Gemeinschaft und des Zusammenlebens). Also keine Lügen wie “Er war’s!” Es können auch zitierte bzw. prominente Lügen sein, die uns in den Medien schon unterkamen.

Lieben Dank! Bin gespannt.
lg, jo

Hey there, I am asking you to send me your favourite lies. More precisely: lies that benefit the community and sustain its cohesion. (you‘ll probably know the so-called “white lie”) Feel free to write what’s on your mind – you may even quote lies which we already stumbled across in the media.

thanks, thanks, thanks and enjoy the whole big christmas thing!
x jo

15/12/2007

Ein kurzes Lebenszeichen aus meiner Werkstatt, bevor ich ab Dienstag im “Exil” verweile. Dann werde ich gewiss die nötige Ruhe und Zeit finden, die Gedanken, Fortschritte und Ergebnisse der letzten Tage auch an dieser Stelle aufzubereiten.

Wer von Euch diesen Sonntag Abend zu Hause auf der Couch verbringen will, für den mag diese Sendung hier (Sat.1/So, 18.45) interessant sein. “Wie ehrlich ist Deutschland” lautet der Titel; unter anderem sollen Lügendetektoren getestet und (u.a. mimische) Merkmale der Lügner aufgewiesen werden (wobei meine Skepsis wohl insbesondere bei den Ploygrafen sicherlich berechtigt ist, wie ich an anderer Stelle bereits erwähnte). Paul Ekman wird seinen Spaß haben, sofern er zusehen wird. Frohe Feiertage wünsche ich Euch!

07/12/2007

Eine kleine Rückschau: Zuletzt habe ich vor allem meine Aufschriebe und Unterhaltungen reflektiert und insbesondere im Hinblick auf die spätere Anwendung und Ausstellung gefiltert. Unterdessen schloss ich gleichfalls mein Sammelsurium an optischen Täuschungen ab.

Die Augen wurden ziemlich strapaziert – es war doch eine große Dichte, die u.a. hier zu sehen war (mit einigen Banalitäten, die einem bereits vertraut sind). Öfters auch spannend und inspirierend. Einige Ansätze für die Aufbereitung meines Themas warf ich wieder über Bord, die Formensprache mag sicherlich funktionieren, der eigentliche Reiz bliebt aber für mich persönlich u.a. auf der Strecke. Unten ein Auszug.

Zudem muss ich noch kurz vier bisher an dieser Stelle unerwähnte Werke nennen, die auf meinem thematischen Kern bauen: Paul Watzlawick “Wenn du mich wirklich liebtest, würdest du gern Knoblauch essen” sowie “Wie wirklich ist die Wirklichkeit?”, Paul Ekman “Weshalb Lügen kurze Beine haben” sowie Wolfgang Reineke und Friedbert Damm “Signale im Gespräch”.