Archive for März, 2008

IN ALLEN ECKEN SOLL LIEBE DRIN STECKEN
SQUARE DANCE IN CHICAGO

Samstag, März 29th, 2008

Ich habe kürzlich die weltbewegende These aufgestellt, dass alle elektrisierenden Metropolen dieser Welt nur aus zwei Silben bestehen: New York, Shanghai, Berlin, London, Tokyo, Aalen. Bevor ich jetzt eins aus Amsterdam oder Wasseralfingen auf die Mütze bekomme – ihr seid auch schön! Genauso wie Chicago. Von oben. Ein Traum.

I’ve recently thought about the outstanding “big link”. What do all electrifying metropolises have in common? The highest buildings? The greatest ethnical variety? The sickest music events? The most exciting exhibitions? Nope. Two syllables! New York, Shanghai, Berlin, London, Tokyo, Aalen. Just to name a few. But before any complaints in Amsterdam or Wasseralfingen arise – you are also beautiful! Like Chicago. Squarelicious.

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ENRIQUE IGLESIAS
06

Freitag, März 28th, 2008

M
400 JAHRE UND JETZT

Freitag, März 28th, 2008

Über Ostern residierte ich mal wieder in München. Darunter mindestens zwei Highlights: der soda-Buchladen im Glockenbachviertel glänzt mit einer beachtlichen Auswahl an diversen (vor allem Grafik-)Designbüchern, die eine ganze Bandbreite abdecken. Ich musste prompt meinen Wunschzettel um ca. zehn weitere Bücher aufstocken. Erwähnenswert: die Bücher und die Magazine begrüßen den Leser durchweg mit ihren Covern. So macht es weitaus mehr Spaß zu stöbern als sich mühsam mit dem Kopf in Schräglage an den Buchrücken entlang zu angeln.

Zudem musste ich natürlich wieder ins Kunstareal. Die Alte Pinakothek war dieses Mal dran. Jedesmal entdecke ich etwas Neues: in einem Gemälde beispielsweise waren derart stilisierte, abstrahierte Pflanzenformen zu sehen, die mich wahnsinnig stark an diese floralen Vektorzeitgeistgrafiken erinnerten, die momentan und immer noch bis zum Erbrechen wiedergekaut werden. Enorm – über 400 Jahre liegen dazwischen. Die Darstellungsweise ist dieselbe.

Eigentlich sollte ich mal hier einen Aufruf starten, was für Euch im Grafikdesign ähnlich ausgelutscht ist. Da fällt mir nämlich aus dem Stand noch einiges mehr ein, als nur diese floralen, ornamentalen Vektorgeschichten: Sprechblasen, Sterne; Kreise/Punkte mit “Nasen” wie beim Graffiti; alles in Versalien, alles in Minuskeln; geschnippelte Basteltypo; Spiegeleffekte aka Apple/Mac, “3D super glossy logos”; rein ornamentale mash-ups bzw Collagen; Einsatz wahnsinnig “hipper” Freefonts (siehe top 100, dafont.com), etc etc etc.

Peter Paul Rubens und Dürer waren bisher meine heimlichen Lieblinge in der Alten Pinakothek. Anthonis van Dyck darf sich wohl ab nun auch zu diesem erlauchten Kreis zählen (unten sein Selbstportrait). Er ist ein flämischer Meisterschüler von Peter Paul Rubens gewesen, der es verstand, dem Betrachter einen lebendigen, eindringlichen Eindruck der abgebildeten Menschen zu vermitteln. Um es mal poetisch zu umschreiben: van Dycks Malstil ist für mich ein großartiger Dosenöffner, um Zugang zu Seele und Natur der dargestellten Personen zu erhalten.

Rubens’ “Höllensturz der Verdammten” brauchte sich aber auch nicht zu verstecken und gab mir nebenbei auch noch gehörig einen mit: Es ist bemerkenswert, dass wir Menschen soviel mehr wissen und (vor allem technisch) beherrschen als noch um 1620, als dieses Bild entstand.

Gut 400 Jahre später sind wir in der Lage uns als Normalo in den hintersten Winkel der Erde fliegen zu lassen und in einer digital so eng zusammengerückten Welt mehr oder weniger sinnvolle Einträge in blogs zu posten, die jeder Orang-Utan mit Internetzugang lesen kann (sofern er obendrein auch noch deutsch kann). Zudem lassen sich Angestellte im Lebensmitteldiscounter per minispycam von der Decke herab wunderbar ausspionieren. Welch Fortschritt!

Wirft man aber nun einen genaueren Blick auf Rubens’ Gemälde mit sämtlichen Kreaturen der Unterwelt, so fällt wiederum ziemlich schnell auf, wie zurückgeblieben wir eigentlich sind. Die Evolution muss wohl irgendwie unsere Phantasie übergangen haben. Da hat sich in den letzten 400 Jahren nicht wirklich viel getan. Beäugt man die finsteren Gestalten der Filmgeschichte in früheren, aber v.a. heutigen Psycho-/ Horror-/ SciFi-/ Fantasystreifen, so fällt ziemlich schnell auf, dass sie sich äußerlich kaum bis gar nicht verändert haben seit Rubens’ “Höllensturz”. Dabei ist doch unsere Vorstellungskraft das Unzähmbarste überhaupt?

In diesem Sinne meine Empfehlung, sofern Ihr demnächst durch die Alte Pinakothek flanieren solltet: van Dycks und Rubens’ Werke nicht nur anschauen, sondern betrachten. Lasst Euch von der lebhaften Mimik und Gestik in van Dycks Bildern einnehmen und zieht Euch mit Rubens’ “Höllensturz der Verdammten” den wohl besten statischen Horrorfilm aller Zeiten rein!

BE BERLIN
GREETINGS FROM HACKNEY

Dienstag, März 18th, 2008

BE BERLIN
GREETINGS FROM LONDON

Sonntag, März 16th, 2008

BE BERLIN
GREETINGS FROM AMSTERDAM

Sonntag, März 16th, 2008

Fotorealistisch
BlowUp

Samstag, März 15th, 2008

In diesem Film passiert so wenig und doch so viel. Streifen wie BlowUp sind mittlerweile rar, wo durch wenige Worte viel gesagt wird. Michelangelo Antonioni, der übrigens im letzten Jahr verstorben ist, hat es hier geschafft mit geringsten Mitteln eine Vielschichtigkeit verschiedener Handlungen und Themen zu erzeugen, die man in dieser Form im heutigen Kino ganz selten oder gar nicht mehr findet.

Szenerie: Das London der 60er Jahre mit seinen kopulierenden Künstlern und Koksnasen; die Einöde der Oberflächlichkeit des immergleichen Alltags; Liebschaften, ein Mord und eine kleine Psychoanalyse für den Protagonisten und den Zuschauer. In dieser ganzen Szenerie steht der grantige Fotograf Thomas im Fokus des Erzählten. Dieser hat einen Mord fotografiert. Oder hat er nicht?

Magisch: das Spiel mit unserer Subjektivität und Objektivität (insbesondere das Pantomimentennisspiel), die stillen, für die Handlung und das Verständnis des Films entscheidenden Momente im Park, die Konfrontation von Thomas mit seinem eigenen Gemüt im Antiquitätenladen und das Handwerk der guten alten Analogfotografie mitsamt Dunkelkammer (da schoss mir doch glatt eine Träne ins Auge – Erinnerungen an das Grundstudium wurden wach.)

Das Filmplakat von BlowUp ist ein ähnliches Phänomen wie der Film selbst. Unkonventionell, reduziert, drastisch.

FFF
OSCAR KNOWS WHAT’S UP

Mittwoch, März 12th, 2008

ENRIQUE IGLESIAS
05

Mittwoch, März 12th, 2008

DAS SCHWERE LOS DER TABAKWERBUNG
NICE AD

Dienstag, März 11th, 2008

Es ist gar nicht so einfach in diesen Tagen für Philip Morris & Co. überhaupt noch Werbung machen zu können. Wenn man dann darf, stellt sich die Frage, wie man die Warnhinweise einigermaßen gelungen ins Konzept packen kann.

Eine Firma verausgabt sich geradezu, unentwegt “kreative” Anzeigen auf die Beine zu stellen – mit einer gewissen Tradition. Mal mehr, mal weniger gekonnt. Dieses Mal funktioniert es. Strike! Auf fontblog.de bin ich vor kurzem auf die Ad gestoßen. Heut nach unserer Kirchentour dann die Erinnerung:

ENRIQUE IGLESIAS
04

Dienstag, März 11th, 2008

DIGITALISM
RGB LOVE

Samstag, März 8th, 2008

Uns hat es dann gestern schon wieder in den Cocoon Club nach Frankfurt verschlagen. Digitalism hat gerufen und (fast) alle kamen. Das Haus war auf jeden Fall gut mit Elektro-, Rock- und sonstigen Jüngern gefüllt. So eine Show bekam ich seit Monaten, eher schon Jahren nicht mehr zu sehen. Die Jungs haben dort Geschütze aufgefahren, die man so nicht erwartet hat. Eine treibende Lichtshow, Live-Gesang und -Percussion und natürlich die ganzen Feger von ihrem genialen Album “Idealism”. Chapeau!

ENRIQUE IGLESIAS
03

Donnerstag, März 6th, 2008

TRAUMJOB
FOOTBALL AND GRAPHIC DESIGN

Donnerstag, März 6th, 2008

“Als erster Profifußballklub Deutschlands haben wir im vergangenen Jahr unser Leitbild veröffentlicht. Es stellt das höchste strategische Dokument des Vereins dar (…). Für die konsequente grafische Umsetzung unserer Markenstrategie suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen fußballbegeisterten Kollegen als Grafikdesigner (m/w). (…) Besonderen Wert legen wir auf ein Gespür für die Bedürfnisse unserer Fans sowie eine hohe Affinität zum Ruhrgebiet.”

Zu blöd, dass ich keine Fußballteams aus dem Ruhrpott mag. Wer sich aber angesprochen fühlt, der klickt hier.

ENRIQUE IGLESIAS
02

Mittwoch, März 5th, 2008

ENRIQUE IGLESIAS
01 (PROJECT STARTED OFF)

Montag, März 3rd, 2008

32 churches, 2 guys (Martin and me) and plenty of time.

ZOUTE DROP
MISSING YOU

Montag, März 3rd, 2008

Sehr interessant, wie sich die Lebensmittelfrage womöglich auf meine Entscheidung auswirken könnte hier zu bleiben oder Deutschland au revoir zu sagen. Deutschland hat das Brot, aber keine Lakritze. Die Niederlande z.B. hat kein Brot, aber Lakritze. Argh!

Does it have to be like that? If you ever had the chance to enjoy Dutch liquorice you wish to have an “Albert Heijn” or “C1000” next door. Well, I don’t. So what about the German version? That stuff is not worthy to be called “liquorice”. My tongue tends to fall asleep each time. Fortunately I had the chance to get a 600 g (!) package of proper Dutch liquorice. But now it’s gone. Miss you, Babe.

GO!
KEYS TO THE CITY

Samstag, März 1st, 2008

I guess that’s the first post only because of a single track! Whatever, this song is a bomb! Fast, fresh and funky.

The Go! Team – Keys to the City

EINBLICK 01
INSIGHT 01

Samstag, März 1st, 2008

Ab sofort hin und wieder auch mal ein paar eigene Arbeiten.
(diese hier mit Jan+Maddin)